Spacer





13. Oktober 2013

"Vogeljakob" in der Zauberflöte von W.A. Mozart im Prinzregententheater München


Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte in einer Form wie Ihr sie bestimmt noch nicht gesehen habt. Unter der Leitung Enoch zu Guttenbergs wurde "Des Königs Zauberflöte" vom 03. November bis zum 9. November 2013im Prinzregententheater in München aufgeführt!
Und ich durfte diesmal zum 3. Mal der "Vogeljakob"  und Storch sein...









14. August 2013

"Die Stimme des Herrn" im "Bayerischen Jedermann" in Neubeuern



Am 14./15./16./17./23./24./25. August war es, nach einem Jahr Vorbvereitung, endlich soweit.

20 Jahre nach der letzten Inszenierung wurde in Neubeuern wieder der Jedermann nach Hugo von Hofmannsthal in der bayrischen Fassung von Oskar Weber gespielt.





Es war meine persönöiche Premiere beim Neubeurer Jedermann und ich durfte die Rolle
"Die Stimme des Herrn" besetzen.
Über 100 Spieler wirken bei dieser Neuinszenierung vor der malerischen Kulisse des Marktplatzes mit, allesamt aus Neubeuern.
Zum Inhalt:
Jedermann, ein verantwortungsloser, selbstgefälliger reicher Mann wird vom Tod mitten im Leben überrascht, will aber nicht mit ihm gehen. Vergeblich sucht er nach Begleitung, doch alle verlassen ihn. Die Buhlschaft flieht, seine Vettern wenden sich ab, sein ganzes Geld nützt ihm nichts, am Ende lacht selbst der Mammon über ihn. Erst nach dem Erscheinen seiner Werke bereut er sein bisheriges Leben und nimmt, gestärkt durch den Glauben, den Willen Gottes an und geht voller Zuversicht mit dem Tod. Der Teufel der sich der Seele Jedermanns ganz sicher ist, muss erkennen, dass dieser durch seine tiefe Reue der Verdammnis entkommen ist.

Quellen: Fotos Franz Josef Fischer, Mathias Rünagel, Film Klaus Rünagel
Weitere Infos unter auf der Seite der Theatergemeinschaft Neubeuern und unter Kulturdorf Neubeuern




21. Juli 2013

Eine Ausfahrt im VW Käfer...

Das "Wirtschaftswunder" nach dem Zweiten Weltkrieg machte es möglich:
Wie in den USA konnten sich endlich auch hier die kleinen Leute ein kleines Auto leisten.
Am Sonntag, nach dem Ausschlafen oder der Kirche und dem besseren Essen auf weißem Tischtuch, da machte die Familie nun eine Ausfahrt mit dem herausgeputzten Wagen:

Vater in Schale, Mutti im schicken Kleid, der Sohn keinesfalls in Jeans, und auch das Töchterchen war adrett gekleidet. Angepeilt wurden Kuchen und Kaffee in einem Landgasthof, mit einem Zwischenhalt, um Tante oder Oma aufzuladen. 

Aber wie das damals alles so war, das erzählt weit besser der Zeitgenosse Erich Kästner...


An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen weißen,
zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.

Alle Welt fühlt sich gehoben,
blinzelt glücklich schräg nach oben
und bewundert die Natur.
Vater ruft, direkt verwegen:
„'n Wetter, glatt zum Eierlegen!"
(Na, er renommiert wohl nur.)


Und er steuert ohne Fehler
über Hügel und durch Täler.
Tante Paula wird es schlecht.
Doch die übrige Verwandtschaft
blickt begeistert in die Landschaft.
Und der Landschaft ist es recht.


Um den Kopf weht eine Brise
von besonnter Luft und Wiese,
dividiert durch viel Benzin.
Onkel Theobald berichtet,
was er alles sieht und sichtet.
Doch man sieht's auch ohne ihn.


Den Gesang nach Kräften pflegend
und sich rhythmisch fortbewegend
strömt die Menschheit durchs Revier.
Immer rascher jagt der Wagen.
Und wir hören Vater sagen:
„Dauernd Wald, und nirgends Bier."


Aber schließlich hilft sein Suchen.
Er kriegt Bier. Wir kriegen Kuchen.
Und das Auto ruht sich aus.
Tante schimpft auf die Gehälter.
Und allmählich wird es kälter.
Und dann fahren wir nach Haus.

8. Juni 2013

Trachtenmarkt 2013 diesmal mit der "Nodl im Heihaufa"

Wißt’s was? Bei der Trachtenmodenschau von Neubeuern warn scheene traditionelle Trachten von Schneidermeistern und Trachtengeschäften  beteiligt.

Hobt’s as gsehng – de Mieda, Dirndlgwander, Hiat, den bärigen Schmuck, de Messa und andan scheena Sacha des auf’m Trachten- und Handwerkermarkt  z’Neibeian zum kaffa gem hod?
Hobt’s Eich draud – beim Plättenschiassn, beim Luftnogeln, beim Maßkruagschiamm ode hobts de Nodl im Heihaufa gfundn??

Hobt’s as ghert – de Blosmusi, de untam weiß-blauen Himme aufgspuit hod?
Wart’s dabei – bei da Schpendenaktion vom boarischen Trachtenvaband?
Hod Eich da Kaffeegruch in da Nosn gschmeichelt und de guadn Sachan zum Essn an Gaumen kitzelt?

Na wart’s dabei - des Johr auf’m Trachten- und Handwerkermarkt z’Neubeuern!
Weiter Infos findet Ihr hier...

3. Mai 2013

"Herr Chiemgauer" auf dem 5. Regiogeldkongress in Traunstein

 5. Regiogeld-Kongress in Traunstein vom 3. bis 5. Mai 2013

Die renommierte Filmemacherin Marie-Monique Robin, die Geldexpertin und -kritikerin Margrit Kennedy, Wachstumskritiker Niko Paech und der Ökonom Werner Onken: Das sind die wohl prominentesten Gäste des 5. Regiogeld-Kongresses, der vom 3. bis 5. Mai in Traunstein stattfindet. Organisiert wurde diese hochrangige Veranstaltung von den Verantwortlichen der Regionalwährung Chiemgauer, die heuer Jubiläum feiert: Seit zehn Jahren kann man in der Region mit dem Chiemgauer zahlen.


Der  CHIEMGAUER ist weltweit das renommierteste Referenzprojekt in Sachen Regiogeld.
Vor zehn Jahren aus einem Schülerprojekt an der Waldorfschule Chiemgau in Prien hervorgegangen,
Hr. Chiemgauer und sein Gründer Christian Gelleri
zählt er über 3.000 Mitglieder, 600 Unternehmen im Netzwerk in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein, 250 geförderte Vereine und eine Umlaufsumme von 625.000 CHIEMGAUER/Euro. Innerhalb von zehn Jahren entstand eine Fördersumme von 255.270 Euro für gemeinnützige Projekte.

Und ich darf den Herrn Chiemgauer spielen...

„Herr CHIEMGAUER" – Der Jubilar stellt sich vor – 
(sehr frei nach dem Text  „Bayerische Blütenpracht"  von Ute Scheub)

Eine nicht ganz ernst gemeinte Einführung nach bester Bauerntheatertradition.
Darsteller: Richard Leitner, Regie: Dagny Reichert


Weitere Infos unter www.chiemgauer-kongress.de
Und hier bzw. hier die online-Retrospektiven...