Der Weiberfeind
Das Stück „Der Weiberfeind“, einem Lustspiel in drei Akten von Sepp Faltermaier, wird, wenn es nach dem Regisseur Andi Lagler geht, die Lachmuskeln der Besucher mit spritzigen Wortwechseln und bayerischem Charme fordern. Im Zentrum steht Bauer Vitus (Hans Peisl), der sich von heiratswütigen Frauen in die Enge getrieben fühlt und deshalb zum verbissenen „Weiberfeind“ wird. Doch als die mysteriöse Zigeunerin Lyssa (Ute Bergmeister) ihm eine glückliche Zukunft voraussagt und die junge Vroni (Riccarda zur Hörst) bei ihm Unterschlupf sucht, überschlagen sich die Ereignisse: Nicht nur ein kleines Kind will versorgt werden, sondern auch die Liebe hält plötzlich und unerwartet Einzug auf dem Hof. Als Hausl stehe ich mitten in einer herrlich schrägen Männerwirtschaft: ein grantelnder Bauer, ein pfiffiger Dienstbub – und ich, der vermeintlich kränkelnde Altbauer, der mehr mitbekommt, als man glaubt. In unserem Drei-Männer-Haushalt soll plötzlich eine Frau Ordnung schaffen. Eine...